Digitalisierung fördern - Teilhabe stärken

Wie kam es zu dem Projekt?

 

Durch die im Rahmen der Corona Pandemie verhängten Kontaktbeschränkungen und Einrichtungsschließungen kam es zu einem Erliegen der gewohnten Begegnungen und Aktivitäten. Neben Kindern und Jugendlichen war dieser Einschnitt vor allem für Senior*innen von besonderer Bedeutung. Digitale Formate und Tools waren bis dahin kein bzw. kaum ein Thema in der Offenen Seniorenarbeit des Paritätischen, fanden jedoch schnell Einzug in die Arbeit, um weiterhin in Kontakt bleiben zu können. Schnell wurde klar, dass viele Personen durch die digitalen Alternativen nicht angesprochen wurden. Die Kontaktaufnahme und Kommunikation war oft schwierig bzw. nur telefonisch möglich. Es fehlte an Geräten und Know-how mit deren Umgang.

 

Um Senior*inen bei dem durch die Pandemie erfolgten Digitalisierungsschub mitzunehmen, hat der Paritätische einen Projektantrag bei der Stiftung Wohlfahrtspflege beantragt.

 

Worum geht es?

 

Es geht darum, trotz Kontaktbeschränkungen und möglicher räumlicher Distanz im Austausch mit den Liebsten und Freunden zu bleiben. In der Lage zu sein, an Videokonferenzen teilzunehmen, sich auszutauschen sowie Angebote und Unterstützungsstrukturen im Netz zu finden und zu nutzen. Hierbei soll auch einer sozialen und gesellschaftlichen Isolierung entgegengewirkt werden.

 

Das Projekt basiert auf drei Säulen:

  1. Senior*innen im Umgang mit digitalen Tools fit machen
  2. Teilhabe ermöglichen
  3. Neue Formen und Formate der Offenen Seniorenarbeit zu erproben

 

Durch kostenlose Schulungen bei der RUHRWERKSTATT, der Volkshochschule und der Katholischen Erwachsenen- u. Familienbildung wurden Senior*innen im Umgang mit Smartphones, Tablets oder Computern/Laptops fit gemacht. Grundkenntnisse wurden vermittelt und die Erstellung und Nutzung eines Mailaccounts erklärt.

Nun geht es weiter:

 

In Zusammenarbeit mit freiwilligen Technikpatinnen und Technikpaten (technisch versierte Senior*innen) sind Veranstaltungen zum Thema Digitalisierung geplant, beispielsweise anhand des Smartphones und entsprechender Apps einen bestimmten Standort beim Stadtteilspazierung finden.

Weitere Infos dazu folgen.

 

 

Neues Angebot: Virtuelle Netzwerktreffen 55 Plus

 

Haben Sie Lust, das Gelernte gleich umzusetzen und die erworbenen Kenntnisse zu festigen, haben Sie Interesse an virtuellen Netzwerktreffen mit Gleichgesinnten? Es entsteht gerade eine Gruppe, die sich alle 14 Tage virtuell über das Haus der Selbsthilfe treffen möchte. Geplant ist ein reger Austausch über alltägliche Themen und Absprachen zu gemeinsamen Aktivitäten und Unternehmungen. Ziel ist es, eine nette Gemeinschaft zu entwickeln und zu pflegen!

 

 

Bei Interesse oder Fragen zu den Angeboten:

 

Der Paritätische Oberhausen

Sejla Badnjevic

0208 30 196 20